Trekkingreisen – Urlaub abseits vom Touristenrummel
Wer seinen Urlaub einmal nicht in den typischen Tourismushochburgen verbringen möchte, sondern womöglich einmal eine gänzlich neue Erfahrung machen möchte, für den ist eine Trekkingreise genau das Richtige. Abseits von überfüllten Sandstränden und den herkömmlichen Sehenswürdigkeiten haben Sie hier die Möglichkeit, sich dem Urlaubsland auf eine ganz andere Art und Weise zu nähern. Erleben Sie die einheimische Flora und Fauna hautnah oder durchwandern Sie einsame Gebirgszüge – hier ist fast alles machbar. Lesen Sie den ganzen Beitrag
Kulturreisen: Ein spannendes Kontrastprogramm
Eine Reise ist nicht gleichzusetzen mit Urlaub am Meer und Faulenzen am Strand! Eine Kulturreise bietet einen tollen Gegenaspekt zur typischen Erholungs- und Wellnessreise. Hierbei nimmt man es sich zum Ziel, eine fremde und aufregende Kultur kennenzulernen. Der Mittelpunkt von Kulturreisen besteht darin, zu lernen und sich Wissen anzueignen. Dazu kann man architektonische Bauwerke besuchen, Reiseführungen zu historischen Orten wahrnehmen oder auch kulturelle Veranstaltungen besuchen. Man taucht ab in eine unbekannte Welt und versucht sich, mit allen Sinnen auf diese einzulassen, um sie letztendlich verstehen zu können.
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Ein Autotrip durch die Toscana
Wer das Reiseziel Italien ins Auge gefasst hat, sollte sich die berühmte Toscana mit seiner hügeligen Landschaft und den malerischen Städtchen auf keinen Fall entgehen lassen. Hier heißt es nicht nur faul am Strand liegen, sondern Kultur und Geschichte entdecken und sich mitreißen lassen von prachtvollen Medici-Villen und altertümlichen Klöstern oder Kirchen. Nicht umsonst hat die UNESCO die Stadt ‘Siena’ zum Weltkulturerbe erklärt und Marc Forster, der Regisseur von “James Bond – Ein Quantum Trost”, sich dazu entschieden, den Agenten in seinem neusten Abenteuer in die Toscana zu schicken. Wer die bedeutende Kulturlandschaft mit all seinen Facetten kennenlernen möchte, wird nicht damit befriedigt sein, nur einen einzigen Ort anzupeilen. Stattdessen ist es ratsam, sich ein Auto zu mieten und damit die sonnige Region Italiens zu erkunden.
Die Reise beginnt
Pisa – die Stadt mit dem Schiefen Turm. Sie ist überall bekannt und daher eine Reise wert. Allein die “Santa Maria Assunta”, der Dom der Stadt, überwältigt mit einer monumentalen Bauweise. Gleich in der Nähe steht der “Schiefe Turm von Pisa” und ebenso der “Camposanto Monumentale”, ein Friedhof auf “heiligem Feld”, ist ein Besuch wert. Insidern zufolge sollte man sich allerdings nicht zu lange in der italienischen Stadt aufhalten, da sie von Touristen bevölkert wird. Stattdessen sollte man seinen Weg frühzeitig fortsetzen, um den Rest der Toscana zu Gesicht zu bekommen.
Romantik pur
Von Pisa aus geht es weiter nach Florenz. Hier sollte man das Auto in einem Nebenort abstellen und die Strecke mit einem Zug zurücklegen, da nur Bewohner der Stadt mit einer Erlaubnis einfahren dürfen. In Florenz reiht sich eine Sehenswürdigkeit an die Nächste. Hier ist es zu empfehlen, keine wilde Hetztour durch die Stadt zu starten, sondern die Schönheit und Romantik der Stadt zu bewundern und sich Zeit zu nehmen, um den Charme der Stadt aufnehmen zu können. Auf den Spuren Michelangelos kann man den “Piazzale Michelangelo” besichtigen und einen wundervollen Blick auf die charmante Stadt genießen. Hier steht auch eine Kopie Michelangelos “Davide-Skulptur”. Das Original wurde 1882 zu seinem Schutz in einen Saal der Akademie der Künste versetzt.
Das Weltkulturerbe
Von Firenze aus ist es nur ein Katzensprung nach Siena. Besonders bekannt ist die Stadt dank seiner legendären Palio di Siena. Das sind spektakuläre Pferderennen, in denen die Reiter waghalsig ohne Sattel durch die Stadt galoppieren und versuchen das Ziel zu erreichen. Ob der Reiter dabei nun noch auf dem Pferd sitzt oder nicht, ist irrelevant. Dabei dürfen harte und manchmal auch unfaire Mittel ergriffen werden, um zu triumphieren. Zwei Mal im Jahr ist das härteste Pferderennen der Welt zu beobachten, einmal im Juli sowie im August. Die schöne Stadt konkurriert schon seit Jahrzehnten mit der aktuellen Regionshauptstadt Florenz. Im Jahre 1995 wurde das mittelalterliche Flair der Stadt mit seinen vielen gotischen Bauwerken von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt.
Vampire in der Toscana
Vorsichtig sollten diejenigen sein, die nach Volterra reisen wollen. Seit den Vampirromanen von Stephenie Meyer und den dazugehörigen Filmen ist die Stadt Volterra vielen ein Begriff. Viele Fans und Vampirbegeisterte pilgern nun in das kleine Dorf, um es einmal aus nächster Nähe betrachten zu können. Davor kann jedoch getrost gewarnt werden, denn: Im Film wurde mehr bearbeitet, als in der Wirklichkeit vorhanden ist. Produkt eines Bearbeitungsprogramms sind beispielsweise die mediterranen, leuchtenden Farben der Stadt sowie der Brunnen am Marktplatz, der auch im Film eine Rolle spielt.
Der mitteleuropäische Urwald
Überall auf der Welt wird Urwald abgetragen oder von Menschen bewirtschaftet, bis man nicht mehr von einem Urwald sprechen kann. Überall auf der Welt? Nein! In Deutschland entsteht gerade wieder ein mitteleuropäischer Urwald, der die Besucher sogar mit einem Baumkronenpfad lockt. Der Pfad mit seinem Turm ist eines der wenigen Bauwerke, die in Waldnähe geduldet werden, denn eigentlich soll sich die Natur hier wieder selbst überlassen bleiben. Ein vorbildliches Projekt!
Thailand, das Land des Lächelns
Flut war gestern. In Thailand ist längst wieder der Alltag eingekehrt. Zeit, dieses wunderschöne Land und Hauptreiseziel in Südostasien endlich einmal selbst zu entdecken und zu sehen, warum Thailand so beliebt ist.
Thailand hatte es in den letzten Jahren nicht leicht – erst die Tsunami-Katastrophe, die 2006 viele Strände an der Westküste überspülte und ganze Hotelanlagen mit sich fort riss, dann die Unruhen in Bangkok, die in der Besetzung des internationalen Flughafen kulminierte und zahlreiche europäische Touristen stranden ließ, und schließlich der heftige Monsun in diesem Jahr, der nicht nur Teile Bangkoks überflutete, sondern auch das Weltkulturerbe Ayutthaya nördlich der Hauptstadt. Schon am nächsten Tag aber haben die Thais wieder aufgeräumt und begrüßen ihre Gäste mit dem gewohnt freundlichen Lächeln. Und die Besucher kommen immer wieder gerne in das schöne Land mit seinen Traumstränden und aufregenden Monumenten.
Eine exklusive Thailand Reise
Wer sich auf eigene Faust oder mit einer Reisegesellschaft auf den Weg durch Thailand macht, lernt Land und Leute noch viel besser kennen als wenn man nur eine der großen Metropolen für ein paar Tage besuchen würde. Das Eisenbahnnetz in Thailand ist hervorragend ausgebaut und zusätzlich verbinden Linien-Fernbusse viele wichtige Orte miteinander. Die Beschriftung ist gewöhnlich touristenfreundlich auf Englisch und auf Thai und die hilfsbereiten Einwohner helfen jedem, den richtigen Bus zu finden. Für größere Strecken und für die schönen Urlaubsinseln bieten sich außerdem günstige Inlandsflüge an.
Eine Thailand Reise beginnt gewöhnlich auf dem internationalen Flughafen von Bangkok, der seit dem letzten Jahr über eine topmoderne Hochgeschwindigkeitsverbindung mit dem Stadtzentrum verbunden ist. In Bangkok selbst sorgen die U-Bahn und der Skytrain trotz ewiger Staus auf den Straßen für schnelles Vorankommen. Die schönste Art, zum Königspalast und den berühmten Tempeln Wat Pho und Wat Arun zu kommen, ist jedoch per Expressboot auf dem Chao Praya.
Mit dem Zug gen Norden
Die Hauptbahnlinie verbindet Bangkok mit der Stadt Chiang Mai im Norden, die ebenfalls gerne von Touristen besucht wird. Unterwegs bietet sich die Möglichkeit zu Stopps in Ayutthaya und in Sukhothai, der ersten Hauptstadt der Thais aus dem Mittelalter mit ihren romantischen moosbewachsenen Ruinen und uralten Tempeln. Eine exklusive Thailand Reise bietet außerdem die Möglichkeit zu Abstechern ins Goldene Dreieck bei Chiang Rai oder in den Nordosten, wo der “Freundschaftsexpress” von Bangkok aus bis an die laotische Grenze am Mekong fährt. Gleich auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich die sehenswerte Hauptstadt Vientiane von Laos, die einen Abstecher wert ist.
Rundreisen in Indien: Entdecken Sie eine einzigartige Kultur
Viele Klischees über Indien haben sich in den Köpfen der Menschen festgesetzt: Große Armut einerseits, Bollywood-Glamour und High Tech-Industrie andererseits. Auf einer Rundreise in Indien lässt sich das Land jenseits der Klischees entdecken.
Wer auf einer Rundreise Indien erkunden will, braucht vor allem eines: Starke Nerven. Schon bei der Ankunft am internationalen Flughafen von Delhi oder Mumbai überwältigen Lärm, Hitze und wahre Menschenmengen die Sinne des desorientierten Neuankömmlings. Auf den Straßen herrscht von morgens früh bis abends spät Chaos. In den Städten geht es nur im Schneckentempo voran und was in Indien Fernstraße genannt wird, geht in Europa als besserer Feldweg voller Schlaglöcher durch. Und manchmal geht auch gar nichts mehr, wenn sich eine heilige Kuh mitten auf die Straße gelegt hat. Für die Fortbewegung von einer Stadt zur nächsten sollte also immer viel Zeit eingeplant werden, egal ob es sich um eine organisierte Rundreise mit dem Reisebus handelt, einer privaten Tour mit Mietwagen und Chauffeur oder der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.
Koloniales Erbe und Maharajah-Paläste im Norden
Wer sich jedoch auf den Trubel Indiens einlässt und die manchmal aufdringlichen Händler und Bettler als Teil der Reiseerfahrung akzeptiert, lernt auf einer Rundreise Indien mit seinen unvergleichlichen Eindrücken zu schätzen. Die bei Touristen beliebtesten Regionen befinden sich im Norden des Subkontinentes: Der Wüstenstaat Rajasthan lockt Besucher mit seinen prachtvollen alten Palästen, in denen einst die Maharajahs residierten. Zu den berühmtesten Orten gehören Udaipur, Jodhpur und Jaisalmer, die letzte noch stehende Festungsstadt, die komplett von einer Mauer umringt wird. Viele Paläste wurden während der britischen Kolonialzeit von den örtlichen Statthaltern in Beschlag genommen: Bei einer Übernachtung in einem solchen Palast voller schwerer Teakmöbel im Kolonialstil fühlt sich jeder um gut 150 Jahre zurückversetzt. Gleich östlich von Rajasthan liegt mit dem ?Goldenen Dreieck? Delhi ? Jaipur ? Agra ein weiteres Highlight für Touristen: In der Hauptstadt locken das Rote Fort am Yamuna-Fluss, das Weltkulturerbe Qutib Minar und die schöne Parklandschaft um das ?Gate of India? nahe des Regierungssitzes. Jaipur mit dem Palast der Winde und Agra mit dem Taj Mahal sind ohnehin ein Muss, wenn auf einer Rundreise Indien entdeckt werden soll.
Bollywood und Hippies im Westen
Die Megastadt Mumbai ist nichts für zarte Gemüter: Riesige Slums und entsetzliche Armut sind hier eine einzigartige Symbiose mit stahlglänzenden Hochhäusern und eleganten Villen eingegangen. Bollywood, die indische Filmindustrie, ist hier ebenso zuhause wie globale Konzerne von indischen Eigentümern. Am Chowpatty Beach scheinen abends ganze Heerscharen von Indern unterwegs zu sein, um der Enge der Stadt zu entfliehen. Einige hundert Kilometer weiter im Süden geht es dagegen ganz entspannt zu: Die ehemalige portugiesische Kolonie Goa war in den 60?er und 70?er Jahren die Endstation Sehnsucht für zahlreiche Hippies aus aller Welt, die von Europa aus über den Hippie Trail nach Indien kamen. Heute sind zahlreiche luxuriöse Strandresorts neben den alten Backpacker-Hütten entstanden und ziehen ein gutbetuchtes Klientel aus Europa an.
Indiens tropischer Süden: Kerala
Der südlichste Bundesstaat Indiens gleicht einem subtropischen Paradies: In Kerala finden Urlauber traumhafte Palmenstrände und schöne Strandhotels. Wer es einfacher mag, kann auf einem Hausboot übernachten und damit die Backwaters erkunden, ein weitverzweigtes System an Kanälen, Flüssen und Seen. Kerala gilt als Wiege des Ayurveda; entsprechend vielfältig und günstig sind die Angebote vor Ort.
Zu guter Letzt geht es hoch hinaus: Der Himalaya
Im hohen Norden Indiens liegen malerische Dörfer und endlose Teeplantagen an den Hängen des Himalaya. Die Engländer flüchteten vor der Sommerhitze der Ebene in schöne Bergdörfer wie Simla und Mussoorie, die heute noch koloniales Flair versprühen, und die Hippies versammelten sich später in Rishikesh am Ganges, nachdem die Beatles dort zum Meditieren eingekehrt waren. Noch heute gibt es in Rishikesh zahllose Ashrams, Tempel und Yoga-Zentren, in denen Zivilisationsmüde die innere Ruhe finden.