Ein Autotrip durch die Toscana

Artikel vom 08.02.2012 | Autor ist admin | Themen: Touren | 0 Kommentare

Wer das Reiseziel Italien ins Auge gefasst hat, sollte sich die berühmte Toscana mit seiner hügeligen Landschaft und den malerischen Städtchen auf keinen Fall entgehen lassen. Hier heißt es nicht nur faul am Strand liegen, sondern Kultur und Geschichte entdecken und sich mitreißen lassen von prachtvollen Medici-Villen und altertümlichen Klöstern oder Kirchen. Nicht umsonst hat die UNESCO die Stadt ‘Siena’ zum Weltkulturerbe erklärt und Marc Forster, der Regisseur von “James Bond – Ein Quantum Trost”, sich dazu entschieden, den Agenten in seinem neusten Abenteuer in die Toscana zu schicken. Wer die bedeutende Kulturlandschaft mit all seinen Facetten kennenlernen möchte, wird nicht damit befriedigt sein, nur einen einzigen Ort anzupeilen. Stattdessen ist es ratsam, sich ein Auto zu mieten und damit die sonnige Region Italiens zu erkunden.

Die Reise beginnt

Pisa – die Stadt mit dem Schiefen Turm. Sie ist überall bekannt und daher eine Reise wert. Allein die “Santa Maria Assunta”, der Dom der Stadt, überwältigt mit einer monumentalen Bauweise. Gleich in der Nähe steht der “Schiefe Turm von Pisa” und ebenso der “Camposanto Monumentale”, ein Friedhof auf “heiligem Feld”, ist ein Besuch wert. Insidern zufolge sollte man sich allerdings nicht zu lange in der italienischen Stadt aufhalten, da sie von Touristen bevölkert wird. Stattdessen sollte man seinen Weg frühzeitig fortsetzen, um den Rest der Toscana zu Gesicht zu bekommen.

Romantik pur

Von Pisa aus geht es weiter nach Florenz. Hier sollte man das Auto in einem Nebenort abstellen und die Strecke mit einem Zug zurücklegen, da nur Bewohner der Stadt mit einer Erlaubnis einfahren dürfen. In Florenz reiht sich eine Sehenswürdigkeit an die Nächste. Hier ist es zu empfehlen, keine wilde Hetztour durch die Stadt zu starten, sondern die Schönheit und Romantik der Stadt zu bewundern und sich Zeit zu nehmen, um den Charme der Stadt aufnehmen zu können. Auf den Spuren Michelangelos kann man den “Piazzale Michelangelo” besichtigen und einen wundervollen Blick auf die charmante Stadt genießen. Hier steht auch eine Kopie Michelangelos “Davide-Skulptur”. Das Original wurde 1882 zu seinem Schutz in einen Saal der Akademie der Künste versetzt.

Das Weltkulturerbe

Von Firenze aus ist es nur ein Katzensprung nach Siena. Besonders bekannt ist die Stadt dank seiner legendären Palio di Siena. Das sind spektakuläre Pferderennen, in denen die Reiter waghalsig ohne Sattel durch die Stadt galoppieren und versuchen das Ziel zu erreichen. Ob der Reiter dabei nun noch auf dem Pferd sitzt oder nicht, ist irrelevant. Dabei dürfen harte und manchmal auch unfaire Mittel ergriffen werden, um zu triumphieren. Zwei Mal im Jahr ist das härteste Pferderennen der Welt zu beobachten, einmal im Juli sowie im August. Die schöne Stadt konkurriert schon seit Jahrzehnten mit der aktuellen Regionshauptstadt Florenz. Im Jahre 1995 wurde das mittelalterliche Flair der Stadt mit seinen vielen gotischen Bauwerken von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt.

Vampire in der Toscana

Vorsichtig sollten diejenigen sein, die nach Volterra reisen wollen. Seit den Vampirromanen von Stephenie Meyer und den dazugehörigen Filmen ist die Stadt Volterra vielen ein Begriff. Viele Fans und Vampirbegeisterte pilgern nun in das kleine Dorf, um es einmal aus nächster Nähe betrachten zu können. Davor kann jedoch getrost gewarnt werden, denn: Im Film wurde mehr bearbeitet, als in der Wirklichkeit vorhanden ist. Produkt eines Bearbeitungsprogramms sind beispielsweise die mediterranen, leuchtenden Farben der Stadt sowie der Brunnen am Marktplatz, der auch im Film eine Rolle spielt.

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