Die Kanaren im Winter

Artikel vom 19.08.2011 | Autor ist admin | Themen: Allgemein | 1 Kommentar

Die Tage werden schon wieder kürzer, der Sommer neigt sich langsam dem Ende zu. Da ist es langsam Zeit, die ersten Reisen für das Winterhalbjahr zu planen. Die Inseln des ewigen Frühlings, die Kanaren, bieten sich hierzu besonders an. Die sieben Hauptinseln unterscheiden sich stark voneinander und bieten eine große Bandbreite von Urlaubsmöglichkeiten. Ganz egal, ob man nach Erholung am Strand, sportlichen Aktivitäten, Party oder unberührter Natur sucht, die Kanaren bieten dem Besucher all dies.

Gran Canaria

Mit Playa des Ingles findet sich auf Gran Canaria eine der touristisch am besten erschlossenen Regionen der Kanaren. Hier kann man das ganze Jahr über bis in die frühen Morgenstunden feiern. Die schönen Strände sind auch im Winter zum Baden geeignet, selten ist das Wetter zu schlecht, um vor die Tür zu gehen. Beliebte Hotels in Gran Canaria finden sich vor allem in Playa del Ingles und dem Nachbarort Maspalomas, der über eine spektakuläre Dünenlandschaft verfügt. Besonders sehenswert ist auch der Leuchtturm an der Südspitze des Ortes. Für Wassersportler ist vor allem Puerto Rico interessant. Der stetige Wind auf den Inseln ist dafür verantwortlich, dass Surfer und Kiter aus aller Welt regelmäßig nach Gran Canaria kommen, um ihr Können unter Beweis zu stellen und auf der Welle mit dem besten Wind zu reiten.

Lanzarote

Die Insel ist von der UNESCO zum Biosphärereservat erklärt worden. Besonders interessant ist der Nationalpark Timanfaya, der zum großen Teil aus Lavafeldern besteht. Die einzige Möglichkeit um den Nationalpark kennenzulernen ist eine Bustour, die vierzehn Kilometer durch die karge Landschaft führt. Wenige Meter unterhalb der Oberfläche ist die Temperatur mehrere hundert Grad heiß. Das wir auf der Tour eindrucksvoll demonstriert, indem Wasser in ein im Boden eingelassenes Rohr gegossen wird, das dann in Form von Dampf explosionsartig wieder hervorschießt.

Teneriffa

Teneriffa ist das größte Eiland der Kanaren. Die Insel verfügt nicht nur über eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur und ein weitgehend unberührtes Hinterland, sondern auch über den höchsten Berg Spaniens, den Pico del Teide. 2007 in die Liste des Weltnaturerbes aufgenommen, erstreckt sich der vulkanische Gipfel bis in mehr als 3.700 Meter Höhe. Die Spitze kann man sowohl über einen gut ausgebauten Weg als auch die Teide-Seilbahn erreichen. Sie bringt den Besucher auf eine Höhe kurz unterhalb des eigentlichen Gipfels. Von hier hat man einen hervorragenden Blick über die gesamte Insel. Wer sich für die eindrucksvolle, aber karge Natur begeistern kann, findet auf Teneriffa noch viele weitere Highlights, die einem den Atem stocken lassen. So gibt es im Anaga-Gebirge aufgrund der feuchten Witterung beeindruckende Lorbeerwälder und auch die typischen Wohnhöhlen der Insel zu sehen.

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