Urlaubsmitbringsel aus Fuerteventura

Artikel vom 24.07.2009 | Autor ist admin | Themen: Allgemein | 0 Kommentare

Im Urlaub haben die Menschen eine andere Mentalität als zuhause. Das ist nur logisch, sind die Menschen im Urlaub doch in der Regel entspannt, unbeschwert und guter Laune. Gerade in dieser Gemütslage neigen wir dazu unüberlegte Entscheidungen zu treffen. Etwa einen Strassenhund mit nach Hause zu nehmen. Für viele Menschen sind Sonne, Sand und Strand das höchste der Gefühle. Das ist nicht verwunderlich, sind wir Deutschen in dieser hinsicht ja chronisch unterversorgt. Denn schliesslich kann kein Nord- oder Ostseeurlaub mit den Stränden Fuertoventuras mithalten. Die Konsequenz ist, dass wir uns im Urlaub in diese Länder begeben um mal so richtig auszuspannen. Nichts schlechtes soll unseren Urlaub trüben. Da tut es vielen Menschen in der Seele weh, wenn sie in der schönsten Zeit des Jahres die Strassenhunde sehen, die Städte und Strände von Fuerteventura und Co. bevölkern. Im Gegensatz zu Deutschland wo es kaum Streuner auf den Strassen gibt, sind sie in Spanien kaum zu übersehen. Und so manches Urlauberherz kann dem Gedanken nicht wiederstehen, so ein armseliges Geschöpf mit in die Heimat zu nehmen und von seinem leidlichen Dasein zu befreien. Hat man die Formalitäten mit den Behörden geklärt und darf den Hund mitnehmen, fliegt man freudig gen Heimat. Doch in der Heimat angekommen, holt einen oft die Realität wieder ein. Denn so ein Hund stellt hohe Anforderungen an seine neuen Besitzer. Zunächst mal muss man sich überlegen, dass man sich ein neues Familienmitglied ins Haus holt. Ein Hund will beschäftigt werden, braucht Auslauf und Futter und es fallen Kosten an für den Tierarzt. Dann muss man sich überlegen ob die eigene Wohnung oder das Haus auch wirklich tiergerecht sind, wo man den Hund unterbringen kann, wenn man mal wieder in den Urlaub fliegen möchte und so weiter. Und das sollte man alles nicht unterschätzen. Denn für den Hund gibt es nichts schlimmeres als nach kurzer Zeit wieder in ein Tierheim gebracht zu werden. Denn die Tierheime in Deutschland sind genauso voll wie die in Spanien.

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